Würdigungen

Würdigung

 

Es versteht sich von selbst, dass die Namen all derjenigen, welche an diesem großen Werk mitgewirkt haben, an dieser Stelle festgehalten werden, als Beispiel für eine großartige Leistung:

 

Helmut Schneider

Initiator des Museums und der Konzeption. Beteiligung an den gesamten Bauarbeiten, Bauüberwachung, Anleitung der ABM-Kräfte. Sammlung der gesamten Exponate und deren Restaurierung, Herstellung der Glasvitrinen und Dekoration. Leitung des Museums als erster Vorsitzender seit 1993 bis 2009

 

Albert Haag

Von Anfang an dabei. Er hatte die ehrenamtliche Arbeit der Baumaßnahmen fachlich begleitet. Stellte, wenn es notwendig war, seine Leute und seine Maschinen zur Verfügung. Hilfe bei der Einrichtung. Ausbau des Dachgeschosses. 2.Vorsitzender seit 1993. Mitarbeiter bei der Museums-überwachung.

 

Walter Tischler

Er war von der ersten Stunde an bei den Bauarbeiten, sowie bei der Restaurierung und der Präsentation der Exponate dabei. Mitarbeiter bei der Museumsüberwachung. Fotodokumentation der gesamten Bauarbeiten und des Geschehens im Museum.

 

Helmut Roth

Von Anfang an dabei. Mithilfe bei den Bauarbeiten und der Einrichtung des Museums. Mitarbeiter bei der Museumsüberwachung. Schatzmeister.

 

Helmut Gabelmann

Als Elektromeister, plante und installierte er ehrenamtlich die gesamte sehr umfangreiche Elektroinstallation einschließlich der Beleuchtungen.

 

Dieter Waldmann Kehl

Er hat uns die gesamten neuen Holzfußböden zeitaufwendig kostenlos abgeschliffen und behandelt.

 

Finanzielle Unterstützung erhielten wir von:

Dr. August Brandau, Georg de Frenes, Hans Lubberger, Zahnärzte Dr. Hörterer,

Zimmerer- Innung Kehl- Hanauerland, Bäckerinnung Kehl- Hanauerland, Schlosser- Innung, Stinnes- Baumärkte, EnBW- Elektrizitätswerke, Faulhaber u. Truttenbach Kehl, Sparkasse Hanauerland, Volksbank Bühl, Weber- Haus mit Sachspenden, sowie unzählige Privatleute mit kleineren Spenden.

 

Die Stadt Kehl

Seitens der Stadt wurden wir unterstützt vom Gemeinderat, von Oberbürgermeister Prößdorf, der seine Einwilligung zum Ausbau und zur Gesamtnutzung des Gebäudes gab und uns trotz aller Probleme vertraute und Fürsprecher unserer Arbeit war. Bürgermeister Jörg Armbruster Er war ein großer Förderer unserer Arbeit. Er ermöglichte die über 9 Jahre laufende ABM- Maßnahme und die dafür erforderliche finanzielle Beteiligung durch die Stadt als Hilfe zur Selbsthilfe, ihm sind wir zu besonderem Dank verpflichtet.


 
Friedhelm Münde

Als Leiter des Hochbauamtes stand er uns über all die Jahre mit seinem fachlichen Rat für alle Fragen zur Verfügung. Er ebnete uns manchen Weg.

Karl Kirrmann, Statiker und Freund. Er hatte die Aufgabe, die manchmal dürftige statische Gegebenheit des Gebäudes auf einen vertretbaren Stand und mit unseren Wünschen in Einklang zu bringen.

 

 Oberbürgermeister Dr. Petry

Seit seinem Amtsantritt hat auch er uns unterstützt. Der Hof wurde auf seine Initiative hin gepflastert, damit die vielen Besucher das Gebäude trockenen Fußes erreichen konnten. Das Haus wurde neu verputzt. Ohne das Zusammenwirken aller genannten Leute wäre so ein großes Werk nicht zu bewerkstelligen gewesen.

Dank auch unseren 20 ABM-Kräften, die wir während dieser 9 Jahre bei uns hatten und die gute Arbeit für uns geleistet haben. Aufgrund ihrer Leistung und unserer Fürsprache konnten 10 Mann wieder eine Dauerstellung erhalten.

Dank an die beiden Hartz-IV-Empfänger (1 Euro-Job) die uns beim Ausbau des Dachgeschosses mit Fleiß unterstützt haben.

 

Dem Arbeitsamt

 

Ohne die über 9 Jahre laufende Unterstützung mit ABM- Kräften und deren Bezahlung, die am Ende eine hohe Summe von fast 575.000 Dm ergab, und einem Gebäude unseres Dorfes zugutekam, wäre unsere Arbeit nicht möglich gewesen.

 

Allen Mitarbeitern die sich selbstlos über die ganzen Jahre ehrenamtlich eingesetzt und die Baumaßnahme durch körperlichen Einsatz möglich gemacht haben und es noch immer allsonntäglich tun, um dieses große Werk zu schaffen. Dabei ist etwas entstanden, das in der Stadt und weit darüber hinaus, in der ganzen Region, als Bürgerinitiative einmalig ist. Darauf sind wir stolz. Der Kulturpreis des Ortenaukreises, 1999 verliehen durch den Kreistag, war die Anerkennung, die wir dafür erhielten.

 

 

Quelle: Lebenserinnerungen Helmut Schneider, Selbstverlag, 2009/2010