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Das Handwerksmuseum in Kork

In einem ehemaligen Brauereigebäude entstand durch private, ehrenamtliche Initiative, mit Unterstützung der Stadt, von 1993 bis 2003 eines der größten Museen im Ortenaukreis. Gezeigt werden auf vier Stockwerken alte ausgestorbene oder veränderte Handwerksberufe; dazu eine Spielzeugabteilung und eine regionale Ortsgeschichte.

Wirtshausschilder waren in Süddeutschland weitverbreitet. Die Kriegs- u. Nachkriegszeit und der Trend zur Leuchtreklame haben damit aufgeräumt. Das Museum besitzt eine Reihe von Entwürfen und Originalen. Kork ist heute wieder das Dorf der Wirtshausschilder.

Die Sammlung zeigt diese Berufe in anschaulicher Form:

Zimmermann

Abteilung mit Fachwerkhaus - Modellsammlung, aller im Hanauerland vorkommenden Haustypen

Uhrmacher

das alte Berufsbild, von der Turmuhr zur Gebrauchsuhr

Wagner

mit einer komplett eingerichteten Werkstatt

Küfer

mit allen Werkzeugen und Darstellung der Fassherstellung

Steinmetz

mit Skulpturenfragmenten und den dazu gehörenden Werkzeugen

Schuhmacher

eine komplett eingerichtete Werkstatt einschließlich alter Schuhmoden

Schmied

mit umfangreicher Werkzeugsammlung

Schlosser

mit Schlössern und Beschlägen

Spinnen und Weben

Hanfbearbeitung mit Spinnrädern, Webstuhl und Gerätschaften, Hanfreibe und Hanfplauel als Modell

Blaudruck

Handdruckmodel mit Stoff- Musterschau

Kürschnerei

die Pelzverarbeitung und Fertigprodukte

Sattlerei

Werkzeuge u. Geschirre für die Zugtiere in der Landwirtschaft

Friseur

mit Arbeitsgerät der letzten 50 Jahre, die uns heute eher wie Folterwerkzeuge anmuten

Maler

Es werden Techniken aus alter und neuer Zeit präsentiert. Marmor und Holzimitationen gehörten früher zu den Fertigkeiten eines Malers. Letzteres wird heute nur noch von Spezialisten ausgeführt.

Fischer

war in allen Rhein­gemeinden ein oft ausgeübter Beruf